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Ebola-Krise in Westafrika noch nicht überwunden

Am 3. März fand in Brüssel eine Konferenz zu Ebola statt, zu der die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini und die PräsidentInnen von Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeinsam eingeladen haben. Denn die Ebola-Krise ist noch nicht überwunden. Damit die Zahl der Neuinfektionen eingedämmt werden kann, bedarf es politischen Willen, weitere finanzielle Hilfen und gut ausgebildetes Personal vor Ort. Ein gemeinsames Ziel ist auch, den Übergang von der Notfallhilfe zum Wiederaufbau der betroffenen Länder und ihrer Gesundheitssysteme zu schaffen.

In diesem Zusammenhang sprach Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf von der Dringlichkeit eines „Marshall-Plans“, um internationale Ressourcen zu mobilisieren. Maria lobte diese Anstrengungen in ihrer Rede während der Plenarsitzung, wies aber auch darauf hin, dass die EU in Zukunft schneller reagieren muss: „Wir brauchen ein Konzept für die Zukunft, auch eine Art Marshall-Plan, um gerüstet zu sein und Strukturen zu haben, um in Krisen jeder Art schnell, koordiniert und zielgerichtet eingreifen zu können."