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Rechte von Kleinbauern weltweit gestärkt

Der UN-Menschenrechtsrat hat am Freitag, den 28. September die Erklärung zu den Rechten von Kleinbauern und Landarbeitern angenommen. 33 Länder stimmten für die Erklärung, elf enthielten sich (darunter Deutschland und fünf weitere EU-Staaten) und drei Länder stimmten mit nein (darunter das Vereinige Königreich und Ungarn).

Dazu kommentiert die Abgeordnete des Europäischen Parlaments und Sprecherin für Entwicklungspolitik der Fraktion Die Grünen/EFA, Maria Heubuch:

„Das ist ein großer Erfolg für die Menschenrechte! Kleinbauern in ländlichen Regionen produzieren zwar 70% aller Nahrungsmittel weltweit, werden aber oft diskriminiert, marginalisiert und bedroht. Durch diesen Beschluss werden die Rechte von kleinen Produzenten und Landarbeitern endlich geschützt.

Deutschlands Enthaltung bei der Abstimmung ist ein politisches Armutszeugnis dieser Bundesregierung. Die vielen warmen Worte, die Entwicklungsminister Müller zu der Bedeutung von Kleinbauern für die Welternährung spricht, entpuppen sich einmal mehr als heiße Luft. Ich erwarte, dass Deutschland zur UN-Generalversammlung sein Abstimmungsverhalten überdenkt und sich für die Rechte von Kleinbauern und ihren Familien einsetzt.“