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Tag der indigenen Völker: EU muss Landraub verhindern

Am 9. August macht der Tag der indigenen Völker jährlich auf die Probleme dieser Bevölkerungsgruppen aufmerksam. Weltweit sind rund 370 Millionen Menschen indigenen Völkern angehörig. Anlässlich des diesjährigen Gedenktags sagt Maria Heubuch, entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:

„Vor einem Monat hat das Europäische Parlament erstmals eine Resolution angenommen, welche die Verletzungen der Rechte indigener Völker weltweit thematisiert und verurteilt. Denn die Lebensgrundlage indigener Menschen ist zunehmend bedroht.

Landraub hat besonders verheerende Konsequenzen: Die Menschen werden von Konzernen aus ihren Lebensräumen vertrieben und verlieren mit ihrem Territorium auch ihre Existenzgrundalge. Leider befeuert die EU die Landnahme und trägt Mitschuld an Menschenrechtsverletzungen weltweit, da sie europäische Unternehmen und Investoren nicht ausreichend reguliert.

Das Europäische Parlament hat in der Resolution mehr Transparenz und die Offenlegung von Daten zum Landerwerb durch EU-Akteure in Drittländern gefordert. Nun ist die Kommission am Ball.“