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Machtkonzentration im Agrar- und Lebensmittelsektor

Der Kritische Agrarbericht 2019 ist da!

PUBLIKATION

Der Zusammenschluss der Pestizid-, Saatgut- und Pharmariesen Bayer und Monsanto ist nur ein aktuelles Beispiel in einer langen Kette an Fusionen und Übernahmen, die zu einer zunehmenden Machtkonzentration im Agrar- und Lebensmittelsektor geführt haben. Wer die Agrarwende vorantreiben möchte, sollte sein Augenmerk daher nicht allein auf die klassische Agrarpolitik lenken, sondern ebenfalls auf das EU-Wettbewerbs- und Kartellrecht. Auch dieses ist mit potenziell scharfen Instrumenten gegen zu große Konzernmacht ausgestattet. Weltweit lassen sich Initiativen finden (in der EU z. B. die gerade abgeschlossenen Verhandlungen zur Reglementierung unfairer Handelspraktiken in der Lebensmittelkette), die zeigen, dass das Problembewusstsein in den politischen Schaltstellen angekommen ist. Darauf aufbauend untersucht mein Beitrag im diesjährigen Kritischen Agrarbericht wie die EU ihre wettbewerbs- und kartellrechtlichen Möglichkeiten maximal im Sinne des Gemeinwohls ausschöpfen kann. Ein solcher Schritt ist notwendig, um agrarpolitische Anreize zu flankieren und dafür zu sorgen, dass gesellschaftliche Ziele wie Umwelt- und Klimaschutz erreicht werden und Bäuer*innen ein faires Einkommen erhalten.

Den Kritischen Agrarbericht herunterladen

Artikel von Maria Heubuch: „Wettbewerbsrecht den EU-Zielen anpassen“