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„(K)ein stummer Frühling am Hochrhein!“

Debatte mit Maria Heubuch MdEP

Über die Zusammenhänge zwischen Artenvielfalt, Agrarindustrie, der Not bäuerlicher Betriebe und nachhaltige EU-Politik diskutieren am Mittwoch, 14. März, die Bäuerin Christina Burkard, Imker Rolf Briegel und Ulrich Martin Drescher, Aufsichtsratsvorsitzender Regionalwert AG, mit der Europa-Abgeordneten der Grünen, Maria Heubuch. Die Forderung heißt: „(K)ein stummer Frühling am Hochrhein!“ Los geht's im Musiksaal des Hochrhein Gymnasium, Waldtorstraße 9, in Waldshut um 19.30 Uhr mit einem Impulsreferat der EU-Parlamentarierin.

Maria Heubuch wird die dramatische Lage der Landwirtschaft beleuchten. Ein entfesselter, spekulativer Bodenmarkt,Aufkäufe ganzer landwirtschaftlicher Betriebe durch Kapitalanleger und eine verzerrende Strukturpolitik stellen in vielen Regionen Europas eine vielfältige, solide und nachhaltige bäuerliche Landwirtschaftsstruktur in Frage. Wer als Bauer überleben will, muss heute fast überall weiter wachsen. Jungbauern, die neu in die Landwirtschaft einsteigen wollen, haben nur noch eine Chance, wenn die das Land von den Eltern erben. Agrarindustrielle Erzeugung in immer größeren landwirtschaftlichen Strukturen bedroht die Artenvielfalt, das Grundwasser und auch die sozialen Strukturen in unseren ländlichen Räumen. Diese ist das Ergebnis der Einflussnahme der Agrarindustrie und der verfehlten Agrarpolitik. Bisher gehen 80 Prozent der EU-Förderung an nur 20 Prozent der Betriebe. Maria Heubuch kämpft im EU-Parlament für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik (GAP). In den Fokus rücken will sie den Erhalt bäuerlicher Betriebe und damit auch den Schutz der Arten. Die laufende Förderperiode endet 2020. Ab 2021 wird gemeinsame Agrarpolitik (GAP) neu ausgerichtet. „Wir müssen Vielfalt schaffen auf allen Ebenen“, forderte Maria Heubuch in ihrem Impulsvortrag. Die Leitplanken stellt die Politik jetzt auf. Nach dem Podiumsgespräch lädt der Kreisverband Waldshut der Grünen alle Gäste noch zu kostenfreien alkoholfreien Getränken und ein paar Canapés ein.